So lautet die heutige Überschrift in der RP-online zu dem aktuellsten in der Presse behandelten Missbrauchsskandals.

Als ich die letzten Tage von diesen Fällen gehört habe, war die Fassungslosigkeit wieder da. Denn zu genau kenne ich Abläufe, Organisationsstrukturen, Ausbildung und Einweisung von Betreuern. Schließlich habe ich selbst einige Ferienfreizeiten für eine kath. Kirchengemeinde organisiert und in ihrem Namen durchgeführt.

Und ich frage mich allen Ernstes, wie man als Betreuer sagen kann, dass man von den Geschehnissen nichts mitbekommen hat oder als “Streich unter Jugendlichen” abtun kann? Wie kann man als Betreuer so die Augen verschließen und wahrscheinlich noch ein “laues Leben” während der Freizeit machen?

Sicherlich werden Tatsachen unkorrekt oder überzogen wiedergegeben. Wahrscheinlich wird man den tatsächlichen Verlauf als Außenstehender nie erfahren.

Dennoch bin ich gespannt, was am Ende der Ermittlungen für ein Urteil steht. Wir wollen nicht vorverurteilen, aber Gerechtigkeit und vor allem Respekt gegenüber unseren Kindern.